Die hüpfende und malende Waschmaschine

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Brücke Blaue Nacht Nürnberg

Dieses Jahr war ich zum ersten mal auf der „Blauen Nacht“.

Irgendwie hat es in den Jahren davor nicht geklappt, und umso glücklicher war ich dieses Jahr, dass ich dabei sein durfte!

Wir (mein liebreizender Fotograf Alex und ich) haben uns ziemlich viel vorgenommen.
So wollten wir ins Germanische Nationalmuseum,  ins Spielzeugmuseum,  ins CineCitta, zum Erfahrungsfeld der Sinne und so weiter und so weiter.

Wir sind schliesslich jung,  haben unsere besten Wanderschuhe angezogen und stehen voll im Saft. Warum sollten wir das also nicht schaffen?

Frisch gestärkt  ging es dann zum Sterntor in die Tiefgarage.  „Action Painting“.  Das klingt doch vielversprechend?  und mit einer Waschmaschine zusammen muss das ja was geben.
In der Garage ging es zu wie am Plärrer.  Die Aufzüge waren überlastet und so quetschten sich alle über die Treppe aufs Deck Nummer 8.

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Die Installation auf dem oberen Bild war eine Etage höher,  doch da es ja noch hell war,  sah man vom Effekt eher weniger.

Nun ging es zur Waschmaschine..
Ich sags ganz ehrlich,  der Sinn dahinter bleibt mir persönlich verborgen aber nunja.
Wahrscheinlich ist mein Kunstinteresse nicht genügend ausgereift um das verstehen zu können…außerdem bin ich blond. Ich darf das!

Dort stand also eine alte Waschmaschine auf Sprungfedern auf einer „Leinwand“,  also einem großen Bogen Papier.  Auf der Waschamschine drauf standen Farbbecher.

Nun gings los,  das Publikum wartete und der Maestro (Martin Stiefel) brachte seinen „Pinsel“ zum hüpfen.
Die Waschmaschine ruckelte und hüpfte also über dieses Stück Papier und verspritzte dabei die Farbe..nebenbei verhedderte sie sich auch noch gleich in der Plastikabdeckung und man konnte an den aufgerissenen Augen der Leute in der 1. Reihe deutlich die Angst sehen 😀

Kunst-ja, aber bitte nicht auf mir drauf!“ wollten diese Blicke aussagen.
Die WaMA war 2 mal kurz davor umzukippen und ich war auf einmal gar nicht mehr so traurig, dass ich „nur“ ganz hinten stand 😉

Da man das ganze echt schwer in Worte fassen kann habe ich das Ganze mal filmisch für die Nachwelt festgehalten:

Eigentlich wollte ich meine „Blaue Nacht“ zusammenfassen, aber dieses Meisterwerk musste ich einen eigenen Beitrag würdigen.

So etwas Sinnfreies habe ich selten gesehen..und ich sehe einiges Sinnfreies.

Klar, es ist lustig anzusehen aber die Zeit die wir dort verbracht haben, hätten wir irgendwo anders sinnvoller nutzen können :/

Schöne Grüße und bis bald (mit mehr zur „Blauen Nacht“)
Lisa

Bilder:
Alexander Horn

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Über den Autor: Lisa

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